Gesundheit & Arztpraxen

KI in der Praxis, ohne das Berufsgeheimnis zu brechen

Stunden sparen bei Briefen, Zeugnissen und Berichten, ja, aber nie um den Preis von Patientendaten in einer KI ohne Garantien.

Ihre Realität

Medizin, Zahnmedizin, Physiotherapie, Psychologie: Jede Konsultation erzeugt Gesundheitsdaten, die das Schweizer Recht zu den besonders schützenswerten Personendaten zählt. Diktiert oder in eine KI für Konsumenten ohne Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung eingefügt, entgleiten sie Ihrer Kontrolle; das Berufsgeheimnis macht Sie dafür dennoch verantwortlich.

Ihr Team nutzt KI bereits, am Empfang wie in der Konsultation. Es geht nicht darum, sie zu verbieten, sondern die Grenze zu ziehen zwischen dem, was das Tool sehen darf, und dem, was es nie sehen wird.

Was Sie das kostet
  • Verlorene Sekretariatsstunden für Erinnerungen, Zeugnisse, Berichte und Briefe an Kolleginnen und Kollegen
  • Auszüge aus Patientendossiers diktiert oder eingefügt in öffentliche KI, ausserhalb jeder Kontrolle
  • Antwort auf eine Online-Bewertung, die mit einem Wort zu viel bestätigt, dass sich eine Person bei Ihnen behandeln lässt
  • Generiertes Zeugnis oder generierter Brief, der mehr behauptet als das Dossier, unter Ihrer Unterschrift
Die Palambur-Methode in Aktion

Überzeugen Sie sich selbst

Ein Prompt, strukturiert in 5 Blöcken: Anweisung · Rolle und Zielgruppe · Daten · Einschränkungen · Format. Eine KI ohne Rahmen erfindet; der Rahmen verhindert es.

Im Workshop passen wir diese Prompts an Ihre Praxis an, jeder mit seinen Leitplanken: weder Patientenidentität noch Gesundheitsdaten gehen an eine öffentliche KI.

Prompt Chaptal

Rappel de rendez-vous · le message qui n’en dit pas trop

Eine Erinnerung, die die Uhrzeit nennt, ohne den Grund oder die Fachrichtung preiszugeben, selbst wenn sie von Dritten gelesen wird.

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Prompt Chaptal

Avis en ligne · répondre publiquement sans rien révéler

Eine höfliche öffentliche Antwort, die nie bestätigt, dass eine Person Ihr Patient ist.

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Prompt Chaptal

Facture impayée · relancer sans abîmer la relation de soins

Eine Zahlungserinnerung, konsequent beim Betrag, stumm zur Behandlung, die die Beziehung bewahrt.

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30 Anwendungsfälle decken Ihren Beruf im Chaptal-Katalog ab, von 750 im Korpus · jeder sagt, was er liefert, was er von Ihnen braucht, und was er sich verbietet.

Wo Sie beginnen
Schulung

«Le Collaborateur, augmenté»

Ihr Team lernt, KI bei seinen echten Aufgaben zu rahmen, Erinnerungen, Briefe, Zeugnisse, Antworten auf Bewertungen, ohne einen Patienten offenzulegen.

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Audit & Beratung

Ein schriftlicher Rahmen für Ihre Gesundheitsdaten

Inventar der KI-Nutzung der Praxis, Verzeichnis, klare Regeln: wer nutzt was, mit welchen Daten, innerhalb welcher Grenzen.

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F.A.Q.

Foire aux questions

Darf ich meine Konsultationen einer Transkriptions-KI diktieren?

Nicht in ein beliebiges Tool. Eine Konsultationstranskription stellt Gesundheitsdaten im Sinne des DSG dar; sie erfordert eine Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung, Garantien zum Hosting und die Information des Patienten. Das entsprechende Merkblatt im Katalog legt diesen Rahmen vor dem ersten Versuch fest.

Was riskiert die Praxis, wenn Patientendaten in eine öffentliche KI gelangen?

Was dort hineingelangt, entgleitet Ihrer Kontrolle, und das Berufsgeheimnis bleibt auch ohne Absicht tangiert. Die Regel ist einfach: Man anonymisiert vorher, oder man gibt nichts hinein. Jedes Merkblatt im Katalog erinnert an diese Leitplanke.

Kann KI meine Arztzeugnisse verfassen?

Sie kann das Dokument und seinen Wortlaut strukturieren; der Befund selbst bleibt jedoch Ihrer. Ein Zeugnis, das mehr behauptet als das Dossier, wird anfechtbar, und Ihre Unterschrift steht dafür ein.

Darf ich Online-Bewertungen mit einer KI beantworten?

Ja, für Ton und Form. Die Grenze liegt woanders: Eine öffentliche Antwort bestätigt nie, dass eine Person Ihr Patient ist, selbst wenn die Bewertung es behauptet. Der gerahmte Prompt hält diese Linie an Ihrer Stelle.

Meine Assistentin nutzt bereits eine öffentliche KI. Muss man sie verbieten?

Nein, sie regeln. Ein Verbot drängt die Nutzung aus Ihrem Blickfeld; schriftliche Regeln legen fest, was in das Tool eingeht, was nie hineingeht, und wie man mit dem Rest umgeht. Genau darum geht es in der Schulung.

Nächster Schritt

Über Ihre Praxis sprechen